Hier findet Ihr 2 kurze Interviews mit ehemaligen Schülern unserer Schule:

1. Interview mit Christian, 15 Jahre
Wann warst du auf unserer Schule?
Von 2006-2010
 
Warst du ein Quereinsteiger?
Nein.
 
Warum hatten sich deine Eltern für unsere Schule entschieden?
Aufgrund guter Kritik und den Lehrmethoden (Montessori).
 
In welche Gruppe bist du gegangen?
Rot (bei Katrin und dann Beate)
 
Wer waren deine beste Freunde?
Carl und Paul
 
Wie pflegst du heute noch alte Kontakte aus dieser Zeit?
Paul und Carl gehen jetzt bei mir auf die Schule und mit anderen bleibe ich in Kontakt über Facebook und Whatsapp.
 
An welche weiterführende Schule bist du gegangen?
Ecolea Schwerin; Fridericianum Schwerin und Elbe-Gymnasium Boizenburg
 
Wie bist du dort klargekommen?
Zuerst war es eine Umstellung und in Schwerin hat es nicht ganz  so gut geklappt, aber dafür jetzt in Boizenburg
 
An welche Schwierigkeiten kannst du dich bei diesem Schulwechsel erinnern?
Die Umstellung auf Zensuren waren schwierig.
 
Was war das Beste in der Zeit an unserer Schule?
Die vielen Gruppenfahrten und allgemein eigentlich alles!
 
Berichte von einer typischen Begebenheit, die charakteristisch sein könnte für die Zeit an unserer Schule?
Entspannte und schöne Zeit und auch die Art und Weise, um Dinge fürs Leben zu lernen.
 
Was machst du zur Zeit schulisch oder beruflich?
Ich gehe in die 9. Klasse am Elbe-Gymnasium in Boizenburg.
 
Was würdest du den Kindern, die heute unsere Schule besuchen, gern mitteilen/ raten/ wünschen?
Auch wenn es schwierig ist, sich danach an anderen Schulen mit den Zensuren zurechtzufinden, die Grundschule ist unter anderem ein ganz wichtiger Abschnitt eures Lebens und es ist auch einer der schönsten. Also macht etwas draus! :D
 
Beschreibe deine Schulzeit bei uns mit 7 Substantiven:
Spaß; Ruhe; Freunde; Teamwork; Lernen, Aufgaben mit anderen zu lösen; Morgenkreis



2. Interview mit Heinrich, 17 Jahre

Wann warst du auf unserer Schule?
Das müsste von 2003 bis 2009 gewesen sein, also von der ersten bis zur sechsten Klasse.

Warst du ein Quereinsteiger?
Nö. Von Anfang an hieß es für mich: Evangelische Schule Hagenow.

Warum hatten sich deine Eltern für unsere Schule entschieden?
Meine Eltern haben schon vier meiner Geschwister durch ein Schulsystem gepresst, das ihnen letztendlich nicht zusagte. Da bot sich die Gründung der Evangelischen Schule Hagenow als Alternative an, die Wert auf soziale Kompetenzen und individuelle Entwicklung legte, aber gleichzeitig auch die Autoritätsschranke zwischen Schülern und Lehrern insoweit aufheben sollte, als dass ein gesundes, eher freundschaftliches Verhältniss für eine gute Lernatmosphäre sorgte.
 
In welche Gruppe bist du gegangen?
Uff! Anfangs gab es ja nur eine Gruppe und ob die einen Namen hatte, weiß ich gerade selbst nicht mehr. Als die Schule wuchs und wuchs und mehrere Gruppen nötig waren, besuchte ich zunächst die gelbe Gruppe bei Anja und später dann die rote Gruppe unter Leitung von Kathrin.

Wer waren deine beste Freunde?
Das lässt sich, glaube ich, schwer sagen. Von Anfang an verstand ich mich immer gut mit Ruben, Timo, Nele, Laura und Torge. Später kamen noch Julius und Lukas dazu.

Wie pflegst du heute noch alte Kontakte aus dieser Zeit?
Da ich nach Potsdam umgezogen bin, fällt es mir schwer alle alten Kontakte gebührend zu pflegen, aber soziale Netzwerke schaffen Brücken über jede Entfernung. Hinzu kommt das jährliche Treffen der alten Hasen, was ich jedoch auch nicht immer wahrnehmen kann. Ich kann wohl sagen, dass ich hauptsächlich noch Kontakt zu Lukas habe.

An welche weiterführende Schule bist du gegangen?
Mit meinem Umzug nach Potsdam folgte auch der Schulwechsel auf das Evangelische Gymnasium Hermannswerder.

Wie bist du dort klargekommen?
Ich hatte so gut wie gar keine Probleme, mich dort sozial und schulmäßig zu integrieren.

An welche Schwierigkeiten kannst du dich bei diesem Schulwechsel erinnern?
Das größte Problem war natürlich erstmal der Umstand, dass man wirklich niemanden kannte, während die Potsdamer sich schon (zumindest mal vom Sehen) kannten. Aber das sollte sich als nicht lange andauerndes Problem darstellen, da ich schnell und nicht zuletzt duch meinen mittlerweile abgelegten Meckpommer Akzent eine Menge Freunde fand.

Was war das Beste in der Zeit an unserer Schule?
Das war wohl der lockere Umgang, den jeder mit jedem pflegte. Die Athmosphäre war immer freundschaftlich. Mit jedem! Ich erinnere mich nur zu gerne an diese Kindheit zurück. Berichte von einer typischen Begebenheit, die charakteristisch sein könnte für die Zeit an unserer Schule. Öhm... das erste, was mir dazu einfallen würde, wäre ein Interview vom NDR, bei welchem uns die Reporterin ein Bild von Honecker vor die Nase hielt und erwartet hat, dass wir wissen, wer sich denn hinter dieser halbglatzigen Figur verbirgt. Nieman (bis auf Nele) hatte auch nur den Hauch einer Ahnung, aber alle hatten einen Heidenspaß!

Was machst du zur Zeit schulisch oder beruflich?
Noch in diesem Jahr beende ich mein Abitur und gehe dann erstmal ans Theater zu einem Freien Kulturellem Jahr. Das biete sich mir als praktische Lösung, da ich noch keine Ahnung habe, was ich später studieren will, etc. und das Theater mich zunehmend fasziniert.

Was würdest du den Kindern, die heute unsere Schule besuchen, gern mitteilen/ raten/ wünschen?
Ich würde allen raten, sich stets auf sich selbst zu besinnen und sich immer ehrlich zu bleiben. Ich kann aus meiner momentanen Position keine Stellung zur Situation in der Schule sagen, aber sofern der "alte" Schulgeist noch herrscht, so sollte sich niemand diesen nehmen lassen! Von keinem Lehrer, keiner neuen Schule und von gesellschaftlichen Konventionen schon gar nicht.

Beschreibe deine Schulzeit bei uns mit 7 Substantiven:
Kindheit, Freiheit, Wochenplan, Spaß, Spiel, Sport, Schulgeist

Kleine Menschen - große Ziele